Warum ohne Gentechnik?

Ein genetisch veränderter Organismus (Genetically Modified Organism, kurz „GMO“) ist ein lebender Organismus, welcher durch Genmanipulationstechniken verändert wurde. Diese Techniken lassen das Hinzufügen, Löschen oder die Veränderung von genetischen Bauteilen zu. Die EU nähert sich dem Thema auf Basis des Vorbeugeprinzips, bei welchem jedes Produkt, das transgenes Getreide enthält, als potenziell gefährdend einstuft wird.
Auch wenn die Europäische Union die Verwendung von gentechnisch verändertne Inhaltsstoffen unter Einschränkungen zulässt, geht Farmina über das Vorbeugeprinzip hinaus, indem alle potenziell behandelten Inhaltsstoffe aus den Rezepturen ausgeschlossen werden. Aus dem Grund verwenden wir nur 100% zertifizierte Rohstoffe ohne gentechnische Behandlungen in unseren Ernährungsprogrammen „Natural & Delicious“ und „Vet Life Natural Diet“, wir verwenden keinen Mais und fördern die Verwendung von Urgetreidesorten, die typisch für die traditionelle italienische Küche sind, wie Dinkel, Hafer und Wurzelknollen wie z. B. Kartoffeln.

Wir haben uns dazu entschieden gentechnisch veränderte Inhaltsstoffe zu vermeiden, da wir die Gesundheit unserer Tiere schützen wollen: es wird vermutet, dass gentechnisch behandelte Nahrung potenziell neue Toxine oder Allergien in vorher sicherer und gesunder Nahrung einführen könnte. Weiterhin wird vermutet, dass eine Antibiotika-Resistenz übertragen wird und sich der Nährwert der Nahrung, insbesondere auf lange Sicht, reduziert.
Studien haben gezeigt, dass Tiere, die mit genetisch manipuliertem Getreide gefüttert wurden, eine strukturelle Anordnung des Krummdarms vorweisen können sowie eine starke Vermehrung der Zellen in der Magenwand und des Darms oder abnormale Genexpressionen entstehen können. Weiterhin können strukturelle und funktionelle Veränderungen in den Leberzellen, eine beeinträchtigte Synthese des Zymogens sowie ein erhöhtes Nierenwachstum stattfinden und das Laktat-Dehydrogenase-Level steigen. Bei den gleichen Versuchspersonen wurde ebenso von einem Tyglycerid-Anstieg, Leberhyperthonie, einer Veränderung der Nierenwerte, einer generellen Leber-Nieren-Toxizität mit fallweiser Betroffenheit des Herzens und der Nebennieren oder einer Begleitung von Übellaunigkeit berichtet.

Die Ausbreitung gentechnisch veränderter Lebensmittel führt vielleicht nicht nur zu einer Veränderung der Tierfütterung, sondern zu einer Veränderung der Umwelt (reduzierte Artenvielfalt, Übertragen von Pestizidresistenz auf bereits befallene Pflanzen, Förderung der Evolution von mehr und mehr resistenten Parasiten), mit dem Risiko das empfindliche Gleichgewicht unseres Ökosystems zu verändern.
Aus all diesen Gründen ist eines der Grundfeste unserer Handlungen der Respekt der Natur, worunter wir auch die physiologische Natur unserer vierbeinigen Familienmitglieder verstehen, denen wir nur das Beste anbieten wollen, um ihr Wohlergehen, ihre Gesundheit und folglich auch ihr Glück sicherzustellen.